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A-Z Funktionstraining / Rehasport

Funktionstraining / Rehasport

Funktionstraining soll dazu beitragen, das Ziel der Rehabilitation zu erreichen oder zu sichern.

Beim Funktionstraining werden krankengymnastische und ergotherapeutische Übungen gezielt auf spezielle Körperpartien, zum Beispiel Muskeln und Gelenke, eingesetzt. Die bewegungstherapeutischen Übungen werden als Gruppenbehandlung unter fachkundiger Anleitung und Überwachung vor allem durch Krankengymnasten im Rahmen regelmäßiger Übungsveranstaltungen durchgeführt.

Zu den Funktionstrainingsarten zählen insbesondere Trockengymnastik und Wassergymnastik.

Der Leistungsumfang des Funktionstrainings beträgt in der Regel 12 Monate (Richtwert).

Funktionstraining wird von den jeweils zuständigen Verbänden, also beispielsweise der Deutschen Rheumaliga, durchgeführt.

Ziel des Funktionstrainings ist der Erhalt und die Verbesserung von Funktionen sowie das Hinauszögern von Funktionsverlusten einzelner Organsysteme / Körperteile, die Schmerzlinderung, die Bewegungsverbesserung, die Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und die Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Rehasport wirkt den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegen. Dieser umfasst bewegungstherapeutische Übungen, die von qualifizierten Übungsleitern geleitet werden. Die Übungen werden als Gruppenbehandlung unter ärztlicher Betreuung und Überwachung im Rahmen regelmäßiger Übungsveranstaltungen durchgeführt.

Zu den Rehasportarten zählen insbesondere Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen und Bewegungsspiele in Gruppen. Voraussetzung ist, dass es sich um Übungen handelt, die auf die Behinderung ausgerichtet sind.

Rehasport beinhaltet in der Regel 50 Übungseinheiten (Richtwert), die Sie in einem Zeitraum von 18 Monaten in Anspruch nehmen können.
Herzsport beinhaltet in der Regel 90 Übungseinheiten (Richtwert), die Sie in einem Zeitraum von 24 Monaten in Anspruch nehmen können.
Bei herzkranken Kindern und Jugendlichen beträgt der Leistungsumfang 120 Übungseinheiten innerhalb von 24 Monaten (Richtwerte).

Rehasport wird in der Regel von Sportverbänden durchgeführt, die Behindertensportverbänden, wie zum Beispiel dem Deutschen Behindertensportverband angehören.

Ziel des Rehabilitationssports ist, Ausdauer, Kraft und das Selbstbewusstsein zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.

 

Hilfe zur Selbsthilfe hat zum Ziel, eigene Verantwortlichkeit für seine Gesundheit zu übernehmen sowie sich in die Lage zu versetzen, langfristig selbstständig und eigenverantwortlich Bewegungstrainings durchzuführen, zum Beispiel durch die weitere Teilnahme an Bewegungsangeboten auf eigene Kosten.

Hält Ihr behandelnder Vertragsarzt Rehasport oder Funktionstraining aus medizinischer Sicht für erforderlich, kann er Ihnen eine Verordnung ausstellen. Diese reichen Sie uns zur Genehmigung ein. Die Höhe unserer Kostenbeteiligung ist vertraglich mit den Leistungsanbietern geregelt und wird direkt mit uns abgerechnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserer kostenfreien Servicehotline 0800 0123512.