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07.07.2017

Verwaltungsratssitzung

In seiner Sitzung am 30. Juni 2017 befasste sich der Verwaltungsrat im Wesentlichen mit dem Jahresergebnis 2016 und erörterte hierbei intensiv die Kassenentwicklung.

Die energie-BKK schließt das Geschäftsjahr 2016 insgesamt mit einem Überschuss der Ausgaben in Höhe von 2,6 Millionen Euro ab. Wesentliche Kostentreiber waren die drei größten Ausgabenblöcke für Ärzte, Arzneimittel und Krankenhäuser.

So stiegen beispielsweise die ärztlichen Kosten gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent je Versicherten. Auch der Trend zu höherpreisigen Arzneimitteln setzte sich fort. Bedingt dadurch stiegen die Arzneimittelausgaben um fast 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Auffallend hoch ist der Anstieg bei den Krebsmedikamenten mit rund 17,0 Prozent. Der größte Ausgabenblock „Krankenhäuser“ verzeichnete mit 5,0 Prozent ebenso einen deutlichen Ausgabenanstieg. Inzwischen wird jeder dritte Euro der Einnahmen für die stationäre Krankenhausversorgung aufgewendet.

Einen weiteren Ausgabenschwerpunkt bildeten die Investitionen in Satzungs- und Ermessensleistungen. So wurden alleine in den Segmenten Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten, professionelle Zahnreinigung und Leistungen zur Gesundheitsförderung fast 2 Millionen Euro an die Versicherten ausgezahlt.

 

Die mit der Prüfung der Jahresrechnung 2016 beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bescheinigte der energie-BKK auch in diesem Jahr eine sehr gute und transparente Finanzverwaltung.

Auf Basis des guten Prüfergebnisses stellte der Verwaltungsrat das Finanzergebnis 2016 einstimmig fest und erteilte dem Vorstand Frank Heine einstimmig die Entlastung.

 

energie-BKK – zukünftig noch besser aufgestellt

Durch die Vereinigung der energie-BKK und der E.ON BKK zum 1. Januar 2017 entstanden Synergien, die für alle Versicherten sinnvoll eingesetzt werden.

Zudem wurden die internen Verwaltungsabläufe optimiert, u. a. durch die schrittweise Ausweitung der Digitalisierungsmaßnahmen.

Weiterhin können die Versicherten durch neue Angebote – z. B. das Einholen einer Zweitmeinung bei Rückenoperationen oder bessere Unterstützung psychisch Erkrankter – profitieren.